So schön wars, so berührend.

Du warst mir direkt nah und zugleich
so fern, so unwirklich wirklich.
Und vielleicht so wirklich unwirklich wie
es meine Angst sehen wollte.
Es war wie es war und es war virtuell.

Es war „möglich“, wenn man den franz. Begriff
,virtuel’ teilübersetzt.*
Es war genauso unmöglich, wenn man übersetzt
was ich oft zuvor erlebt hatte.

Es war wie es war und es kam wie es kommen musste:
Missverständnisse und Reibereien.
Tiefes und unverzeihliches.
Bis es kam wie es kommen musste: 
Abschied.

Und jetzt ist was ich nicht erwartet hatte:
Der Abschied eines virtuellen Kontaktes kann
gleich schmerzen wie der Abschied im realen Leben.
Erstaunlich: Virtuell erlebst Du mit max. ein bis
zwei Sinnen, den Schmerz danach erlebst Du mit
allen fünf.

Das bittere Ende zeigt:
Der Schmerz am Ende ist gleich, ob vorher virtuell
oder real gemeinsames erlebt. Wofür?
Ein weiterer Grund, zu überdenken, ob es
virtuell wirklich immer reicht.
(vonRittburg)

*vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Virtualität